Furioser Februar – erst mau – dann wow!

Die ersten beiden Wochen im Februar fingen leider kalt und ziemlich Wind los an, ebenso waren viele Seen noch so weit zugefroren, dass an Surfen nicht zu denken war, daher passierte hier nicht viel.

Dafür ging es dann ab dem 12. Februar ordentlich zur Sache, ein guter Walchensee-Tag jagte den nächsten.

Und dann kam auch noch ein ordentliches Sturmtief, dass tolle Bedingungen an unseren Westwind – Spots brachte.

Gleich den ersten guten Wind nutzte Richard Fritsch, um seinen iSonic auf 31,063kts am Walchensee zu beschleunigen. Im Schnitt erreichte er 30,034kts und sicherte sich so einen Platz in den Top Ten, aktuell No. 6.

Und auch die darauffolgenden Tage zeigte uns der Walchensee, warum wir so froh sein können, dass es ihn gibt. Bei traumhaften Bedingungen reichten Rainer Dischinger, Karl Heumann, Markus Lidl und Peter Kiermeier Ihre Zeiten ein.

Rainer erzielte mit seinem JP Super Sport 25,834kts, Karl als Neueinsteiger in den Kini Wettbewerb auf Anhieb 25,813kts und Peter 25,882kts auf seinem Patrik Slalom.

Doch der Schnellste in dieser Woche war Markus am Walchensee. Er erreichte mit seinem 99NoveNove WCSL einen Topspeed von 32,035kts und sicherte sich somit aktuell den dritten Platz bei einem Durchschnitt von 30,426kts.

Nach dem Hoch folgt ein Tief, und so ging es an den folgenden Tagen dank gutem Westwind weiter richtig zur Sache.

Den Anfang machte Jörg Frodl am Ammersee, wo er am 21. Februar mit seinem Starboard iSonic und North Warp 28,105kts erreichte.

Die nächste Datei kam aus dem Norden Bayerns, wo Christian Hirschberg einmal mehr richtig gut am Altmühlsee unterwegs war. Er erreichte dort 29,889kts! Respekt bei den Temperaturen.

Für viele war der 22. Februar die Lechstaustufe der „Place to be“. Manuel Ehrenthaler folgte der Einladung der Flusskrebse und fühlte sich anscheinend dort so wohl, dass er gleich mal satte 29,167kts mit seiner Kombi aus Fanatic Ray/Point-7 AC One auf das Lechwasser zauberte. Pech hatte Jonas Späth an diesem Tag, seinem Ersten bei den „Flusskrebsen“ an der 23er. Am Ufer zeigte sein GPS noch 31kts, zuhause dann nur noch 9kts. Aber so ist das an der 23er, da zahlt jeder sein Lehrgeld.

Und auch Youngster Neil Rottenbach nutze die guten Bedingungen und reichte 18,578kts nach zur 2 Schlägen auf seinem neuen Goya Proton ein, danach ging es auf Wavematerial. Und noch ein weiterer Teilnehmer stieg am selben Tag ins Wasser. Andi Weinberger, unterwegs auf einem Goya Bolt, erzielte mit seiner ersten Datei 24,526kts.

Und gleich noch ein Neueinsteiger: „Mr. Boards & More“, Sebastian Schubert steigt in den Kini ein. Sebastian platzierte sich mit 27,325kts vom Starnberger See im Ranking

Chris Bolley unterwegs mit 12qm und seinem Starboard Formula, trug sich mit 18,684kts auch am Starnberger See ein.

Am 23. Februar ging es stürmisch, teilweise brachialer als am Vortag weiter, gleich an mehreren Spots gab es sensationelle Bedingungen.

Andy Laufer, der wieder voll im Profi-Modus ist kam genau rechtzeitig vom seinem dreimonatigen Trainingslager in Cape Town zurück. Andy übernahm mit 34,469kts auf seiner neuen Kombi Fanatic Falcon / North Warp, am Ammersee knapp die Führung, vor dem immer noch verletzten Tobi Ullrich (34,413 kts). An dieser Stelle vom kompletten Speed-Kini Team: GUTE BESSERUNG!

Der nächste Eintrag des Tages folgte von der Lechstaustufe, wo Ralf Kott, der jetzt Teamkollege von Andy Laufer bei Fanatic/North ist, es mit seinem neuen Material krachen lies. Ralf stand nach seiner Session direkt auf Platz 5.

Der nächste Flusskrebs ließ auch nicht lange auf sich warten. Niklas Rottenbach weihte ebenfalls seinen Goya Proton ein und erzielte damit direkt 28,553kts.

Und es ging munter weiter. Die nächsten drei Dateien kamen vom Altmühlsee, wo sich Linda Benesch JP Magic Ride / Naish Boxer (22.620kts), Daniel Joppe – Fanatic Ray/GA Sails Cosmic (26,116 Kts) und Frank Otterbein – Patrik F Ride / North Sails Warp (28,848 kts) eintrugen.

Doch gleich zurück in den Süden, an den Starnberger See, wo Carola Heine und Felix Geis die super Bedingungen ausnutzen. Carola erreicht mit Ihrem RRD FSW 20,702kts und Felix 27,604kts auf seinem JP Super Sport.

Wir freuen uns sehr, dass wir zu diesem Zeitpunkt schon 25 Teilnehmer, darunter 2 Damen, 2 Junioren und 3 komplette Neueinsteiger haben. Nicht nur das, sondern auch die bisher schnellen Zeiten versprechen eine spannende Saison 2017.

Wir wünschen Euch einen windigen März, die Vorhersagen sehen ja nicht schlecht aus.

Euer Speed Kini Team

PS Nachtrag aus der Redaktion – Zitat (Tobi in den Mund gelegt): „I’ll be back!“ – alles Gute von uns, auch an dieser Stelle!