Ein spannendes Jahr geht zu Ende

Der Kini 2018 ist zu Ende, wie es viele von Euch schon bemerkt haben, hat sich der Initiator Tobi Ullrich GER-112 nach viel Bitten und Betteln der Teilnehmer dazu breit schlagen zu lassen, einen Schritt weiter zu gehen. Anstatt der ersten Ziffern seiner Segelnummer (11), nun im sechsten Kini Jahr die zwei letzten Ziffern (12) als Zeitraum anzusetzen. Und hierzu gleich eine kleine Bitte aus der Redaktion, kommt jetzt bloß nicht auf die Idee, es wäre doch toll das nächste Mal 112 Monate als Wertungszeitraum haben zu wollen. Das läuft so nicht.

Bevor wird hier das gesamte Jahr Revue passieren lassen, möchten wir zuerst den 12. Monat etwas genauer unter die Lupe nehmen:

Schnellster Teilnehmer im Dezember ist Christian Hirschberg gewesen, der die perfekten Bedingungen am Brombachsee für sich nutzen konnte, um sich mit 34,258kts den vierten Platz im Ranking zu sichern.
Das erste Highlight gehörte allerdings Sebastian Schubert, der sein Material auf dem Starnberger See mal so richtig fliegen ließ. So steht er am Ende auf Platz 13 mit 33,076kts
Und dann kam der Sturm, und mit ihm der Tag der Tage für Miro Tykal. Miro legte einen fantastischen Run über den Alpsee hin und schnappte sich damit die Krone in der Junioren Wertung. Hut ab Miro, Klasse Leistung!!
Mit Christoph Pfaffeneder (25,991kts / Karlshulder Weiher) und Bernd Schmid (23,898kts / Ammersee) konnten sich zwei weitere Teilnehmer im Ranking verbessern, Platz 78 und 102.
Haben sich die Junioren im Laufe des Jahres doch sehr zurück gehalten, so haben wir uns umso mehr gefreut als uns Frederik Arbs seine allererste Datei zugeschickt hat (24,015kts).
Den Schlusspunkt für 2018 setzte am 22.12. dann Rainer Dütsch (23.446kts), der ebenso wie Frederik am Kronthaler Weiher unterwegs war.

Toller Start ins Neue Jahr – ja, ja …. der Januar

Es war ein furioser Start ins 6. Kini Jahr. Im Januar stand ganz klar der Homespot unserer Flusskrebse, die 23er im Fokus. Die ersten drei Wertungen kamen von dort, direkt am 1.1.2018. Während alle ihren Hangover bzw. Sylvester-Kater auskurieren mussten, waren zwei Allgäuer und ein Augsburger am Stau unterwegs. Die Gebrüder Seitz und unser Schreiberling Niklas.

Und dann folgten einige Rekorde auf dem Wasser des Lechs. Richard Fritsch konnte sein Personal Best am 16.  Januar dort verbessern.

Der 18. war ein „Echte-Männer-Tag“, um Tobi haben sich einige am Ufer zwischenzeitlich echt Sorgen gemacht, da er völlig over-powered mit den Naturgewalten kämpfen musst.

Es folgte des Konsuls atemberaubende Premiere.

Angelockt vom offensichtlichen Speed-Potential schlug Andy Laufer auf, und wie!  Mit 5.4, alle anderen waren mit mindestens 1qm weniger unterwegs, schraubte er den Seerekord in die Höhe: 34,114kts und einem Top-Speed von 38,216kts.

Auch auf vielen anderen Seen waren Spitzen-Bedingungen und so brachte der Januar insgesamt 15 Wertungen hervor.

Nullnummer im Februar
So toll wie der Januar war, so madig war der Februar. Nullkommanull Wertungen.
Positiv stimmte uns dagegen die Föhnvorhersage für Anfang März, und das neue überarbeitete Menü der Homepage, inkl. Einrichtung der Foil-Wertung.

Im Märzen der Surfer den Neo auspackt
Der März bescherte allen Teilnehmern wieder einige tolle Tage mit 12 Wertungen.
Schnellster war unser Gentleman Kiniast, der SUP und Windsurflehrer, Mr. Sunnawind aka. André Wacke. Mit 33,670kts am Walchensee platzierte er sich weit vorn im Ranking.
Wie schon so oft stieg Andrea Krüger im dritten Monat des Jahres in den Wettbewerb ein und schnappte sich gleichmal Platz 1 in der Damenwertung, um diesen bis zum Ende nicht mehr abzugeben.

Ein April nach Surfers Geschmack
Der April war mit Abstand der beste Monat im letzten Jahr. Sage und schreibe 34 neue Einträge erreichten uns in diesem fantastischen April.
Querbett aus dem Freistaat brachten eingereichte Dateien den Kini-Server zum Glühen.
Den Titel „Schnellster Surfer“ in diesem Monat durfte sich Frank Thomas am Kochelsee mit 33,837kts auf die Fahne schreiben.
Den Status „Winterschlaf komplett beendet“ bewies Andrea Krüger und legte noch einmal nach.

Damit noch nicht genug. Gleich 4 neue Seerekorde durften wir verzeichnen:
Walter Tofalvi am Karlshulder Weiher
Nadine Zidek, die zweitschnelle Dame im Feld am Steinberger See und gleich auch noch am Kronthaler Weiher.
Der wohl kurioseste Eintrag dieses Jahres kam von Jonas Späth, der auf dem Olympiasee surfte und sich dort den Rekord holte.
Leider zogen es die meisten Junioren vor sich noch unter der warmen Decke einzukuscheln, statt es krachen zu lassen, so war Neil bis dato der einzige in der Juniorenwertung.

Unser geliebter Wonnemonat Mai mit viel Wind!

Ein Mai wie wir ihn uns wünschen: warm & windig. Schlichtweg ein Traum, vor allem am Walchensee. Da hat einfach ganz oft mal wieder alles gepasst. Und so kamen auch 10, von 25 Wertungen insgesamt von unserem Lieblingssee im Königreich, äh ´tschuldigung Freistaat Bayern.

Schnellster Teilnehmer im Mai war Tobi Ullrich, der sich mit 32.505kts in den Top Ten zurückmeldete.

Der Mai ließ auch drei Seerekorde purzeln:
Nils Crönert hat jetzt die Krone am Rottachsee inne, Thomas Hahn am Drachensee und Boris Radeleff auf der Förmitztalsperre.
Dachten wir hier noch, dass bei warmen Temperaturen endlich die Youngster aus Ihren Startlöchern kommen, so wurden wir eines Besseren belehrt. Nix nix und wieder nix.

Juni heißt Halbzeit beim Kini

Im 6. Monat des Kinis ist so einiges passiert. Unglaubliche 26 Verbesserungen und jetzt 82 Teilnehme, die sich im ganzen Freistaat auf die Jagd nach Speed machten.

Monatsschnellster war noch einmal André Wacke, der grandiose 34,254kts auf den Walchensee zauberte.

Ein weiteres Highlight kam in diesem Monat auch noch dazu. Wie schon in den letzten Jahren war auch unsere Jüngste, Milla Rottenbach wieder unterwegs und übte fleißig auf der Lechstaustufe.
Es gab auch weitere Seerekorde im Juni. Thomas Schelke am Guggenberger See und Florian Seitz am Hopfensee.

Und hey, da schau her die Youngster sind „Back in Business“: Ein Fernduell der Junioren gab es vom Alpsee und der Lechstaustufe 23 zu vermelden. An Ostern waren die beiden Youngster noch im Camp von Vincent am Lago gemeinsam unterwegs, und nun getrennt an Ihren Homespots. Mit 26,235ktn sicherte sich Dominik Gotthardt den ersten Platz bei den Junioren am Alpsee. An der Lechstaustufe 23 konnte Neil Rottenbach auch seinen Speed verbessern, und belegt Platz 2 mit 25,674ktn. Wirklich nur ein Wimpernschlag ist die Differenz beim Top-Speed: 0,020ktn.

Heißer Juli

Der Juli war einfach nur heiß!! Leider waren es dadurch auch nicht wirklich viele brauchbare windige Tage. Nichts desto trotz erreichten uns 11 Verbesserungen.

Ein Ausrufezeichen im Juli setzten Ingo Bleich am Ammersee, der seine Führung in der Foil-Wertung mit 21,456kts weiter ausbauen konnte, und Thomas Kurz, der am Chiemsee nicht nur den Titel „Schnellster des Monats“ für sich beanspruchen konnte, es gelang ihm auch sein „Personal Best“ zu verbessern.

Ferienzeit in Bayern

Trotz Urlaubszeit oder vielleicht gerade deshalb war auch im August einiges los.
Mit einem fetten „Bähm“ hat Florian Seitz die Annalen des Speed Kini neugestaltet: Vmax 38,119kts am Weissensee. Damit hat er sogar Andy Laufer hinter sich gelassen.

Insgesamt erreichten uns in diesem Monat 13 Einträge, zwei bei den Damen, zwei Junioren und bei den Herren waren es 9.

Den ungewöhnlichsten Beitrag lieferte Karl Heumann. In einem TV Auftritt bezog er Stellung zum Plan der zukünftigen Neuregelung der Parkplatzsituation am Walchi.

Weil ja der August Familienzeit ist, war es nur logisch, dass sich auch die Anzahl in der Kategorie „Familienwertung“ erhöhte. Mit der Wertung von Josephine Zidek sind es nun schon vier surfverrückte Familien: Zidek, Gotthardt, Kurz und Rottenbach.

Endlich Herbst – September

Der Herbst hielt Einzug in das Königreich des Bayrischen Speed Kini.

Heißt es nicht zurecht: lieber Qualität statt Quantität?

Und so nahm sich der 9. Monate des Jahres dieses Motto zu Herzen. Statt vieler „Solala-Tage“ spendierte der September lieber wenige, aber dafür richtig gute.

Einen davon erwischte Andy Laufer, um mit 35,895 kts über den Ammersee zu jagen.
Otto Weber bezog nun endlich auch den Bodensee mit in die Wertung ein, und sicherte sich somit gleichzeitig den Seerekord.

Gegen Ende hin, gab es noch phantastische Bedingungen an allen Westwindspots.

Goldener Oktober

Mit 18 neuen persönlichen Bestleistungen, und nun sage und schreibe 108 Teilnehmer können wir einfach nur eine Goldmedaille an den Oktober vergeben.
Und für einen, ja ganz speziellen unter uns war der Oktober schon fast so etwas wie eine Wiedergeburt: Tobi Ullrich is „back in the game“.
Ein weiteres Comeback: unsere Poolnudel, der Herr Groß, der Matthias, auch bekannt als der „Hias“, tauchte so ganz locker aus der Versenkung auf: 30,356kts.

Die Highlights:
Neuer Seerekord von Tobi auf dem Walchensee: 33,891kts. Ein Traum wurde am gleichen Tag für Christian Pinta wahr. Das erste Mal die Schallmauer von 32kts durchbrochen. Glückwunsch!

Unser November 2018 – Wetter gut – Wind nicht ganz so

Trotz eines tollen Starts, in dem zum ersten Mal vorletzten Monat des Kinis, durch Dominik Gotthardt auf dem Alpsee 28,413kts und nur ein paar Tage später Christian Rak auf dem Kochelsee 33,693kts, damit Schnellster im November war es ansonsten ziemlich ruhig.
Herausgestochen haben dann noch Nadine Zidek mit dem Seerekord auf dem Vilstalsee, und Rüdiger Rumpel mit 32,940kts.

Fact&Figures zu 2018

2018 waren es 113 Teilnehmer, die sich auf insgesamt 18 Seen austobten. Über die Jahre hinweg waren unsere Teilnehmer auf 33 verschiedenen Seen unterwegs, langsam wird da wohl die Luft für Neuentdeckungen etwas dünn.
Und auch unsere neue Foilwertung wurde für das erste Jahr schon recht gut angenommen. 5 Teilnehmer ist sicher ausbaufähig, aber die Geschwindigkeiten können sich durchaus sehen lassen.

Die Sieger/innen

Bei den Damen ein ähnliches Bild wie schon in den Jahren zuvor: Andrea Krüger dominiert weiterhin die Damenwertung und holte sich auch 2018 mit 30,797kts wieder den Sieg. Dahinter gab es allerdings einen Wechsel. Nadine Zidek macht immer mehr Druck auf Andrea und sicherte sich in diesem Jahr Platz 2 mit 28,301 kts. Und auch unsere Dauer-Podiums-Kandidatin Edith Weber schaffte es erneut aufs Treppchen. Am Ende war es diesmal Platz 3 mit 26,683kts.

Bei den Junioren stieg kurz vor knapp noch Miro Tykal ein. Mit 29,226kts liegt er auf Platz 1, und verdrängte damit Dominik Gotthardt Platz 2 (28,413kts) und Neil Rottenbach auf den dritten Platz (25,674kts). Wir sind gespannt, was da nächstes Jahr alles so passieren wird.

Overall hat sich auch 2018 Andy Laufer wieder den Titel geschnappt, eine Wertung von 36,895kts ist aber auch mal eine klare Ansage. Platz 2 ging mit 34,897kts an Tobi Ullrich, bei dem endlich der Knoten geplatzt zu sein scheint. Und Platz drei ging diesmal ins Allgäu an Florian Seitz mit 34,815kts.
Unsere neue Wertung für Foils konnte Sebastian Kohrs für sich entscheiden und ist damit der erste Foil Kini mit 24,737kts. Robert Bircheneder auf Platz 2 (24,281kts) und auf Platz 3 Ingo Bleich (21,456kts).

Seerekorde 2018 (neu)

Bodensee Otto Weber 27,109kts
Brombachsee Christian Hirschberg 34,258kts
Drachensee Thomas Hahn 25,321kts
Forggensee Rüdiger Rumpel 32,940kts
Frankenhofener See Robert Scholz 23,066kts
Förmitztalsperre Boris Radeleff 27,589kts
Guggenberger See Thomas Schelkle 4,532kts
Hopfensee Florian Seitz 33,766kts
Karlshulder Weiher Walter Tofalvi 33,758kts

Kronthaler Weiher Nadine Zidek 27,168kts
Lechstaustufe 23 Andy Laufer 34,113kts
Oberrieder Weiher Robert Scholz 20,885kts
Olympiasee Jonas Späth 3,585kts
Rottachsee Nils Crönert 29,100kts
Steinberger See Nadine Zidek 25,821kts
Vilstalsee Nadine Zidek 24,572kts
Walchensee Tobi Ullrich 34,897kts
Weissensee Florian Seitz 34,815kts

Auch in diesem Jahr haben wir unsere jeweiligen Top 3 nach einem persönlichen Statement gefragt. Im Folgenden könnt ihr lesen, was Sie uns geschrieben haben:

Andy Laufer

Wieder mal ein Rekordjahr für den Speed-Kini! 113 Teilnehmer mit vielen neuen persönlichen Bestzeiten. Das spricht auf jeden Fall für das Format. Jeder kann überall in Bayern zu jeder Zeit teilnehmen und seine Bestmarke laufend verbessern. Auch für mich immer wieder eine neue Herausforderung hier am Ammersee. Jeder Tag ist anders. An manchen Tagen hagelt es Bestzeiten, an anderen Tagen läufts eher mäßig. 365 Tage im Racing Modus wirkt sich bei mir persönlich auch auf die Disziplin Speed aus. Man gibt oftmals 100% und fährt am absoluten „Kurz-vor-Wegflieg-Limit“ und hält den Level übers ganze Jahr oben. Das Windjahr 2018 war bei uns in Bayern leider nicht so dolle, dafür konnten wir einen Jahrhundertsommer genießen – hat auch was. Insofern würde ich sagen, freuen wir uns auf ein windiges 2019 und einen schnellen Nachwuchs!

Nadine Zidek

Ich glaube es gibt kein Event das so viele unterschiedliche Alters- und Könnersstufen begeistert. Egal ob jung oder alt, ob männlich oder weiblich, ob Wettkampf- oder Hobbywindsurfer, alle sind begeistert dabei. Auf allen bayerischen Seen, egal wie groß oder klein sie sind, überall wird mit einem Speedmesser gefighted. Man kennt sich und lernt immer wieder neue Freunde kennen. Die Community ist spitze und ich kann den monatlichen Bericht immer kaum erwarten. Ein großes Lob an alle Teilnehmer und ein gigantisches Lob an Tobi, sein Team und die Sponsoren.

Florian Seitz

Ich finde es super was Tobi da geschaffen hat. In der heutigen Zeit wird das immer schwieriger jemanden zu finden der sich freiwillig bzw. ehrenamtlich für etwas einsetzt. Vielen Dank dafür und danke auch an alle Helfer! Die Homepage mit den Statistiken und dem einfachen Datenupload finde ich gelungen. Im Vergleich zu früher hat sich einiges getan.

Ein großes Dankeschön auch an alle Leute (vor allem an Edith) die Bilder bzw. Videos von uns Windsurfern machen. Ohne diese Leute würde echt etwas fehlen. Ich denke, dass jeder Surfer froh ist mal ein paar Fotos von sich auf dem Wasser zu sehen. Das ist erstens eine schöne Erinnerung und außerdem kann man dadurch auch seinen Fahrstil verbessern. Zu mir hat man früher immer gesagt, dass mein Fahrstil aussehe, als ob ich auf einer Kloschüssel sitze. Seitdem die Fehlhaltung weg ist und ich ein paar weitere Tipps vom Rüdiger bekam klappte auch mit dem schneller fahren. Ich bin dann Mitte 2017 zum ersten Mal über 30 kn Topspeed gefahren. Seitdem bin ich ständig am Ausprobieren und einstellen. Es ist wahnsinnig interessant was nur 1 cm bewirken kann. Angefangen von der Finne, über die Fußschlaufen, Schothornspannug, Gabelbaumhöhe, Vorliekspannung bis hin zur Tampenlänge. Und das macht Windsurfen so faszinierend! Jeder Surftag ist anders. Das ist beim Joggen oder Rad fahren nicht so.

Und dann kam ganz unerwartet an jenem Sommerabend vom Heinz die Mitteilung, dass es am Weißensee Schaumkronen gäbe. Sofort bin ich losgefahren und konnte immerhin eine gute halbe Stunde surfen bis es dann leider dunkel wurde und man nichts mehr sehen konnte. Trotzdem haben die paar Minuten zu einer neuen persönlichen Bestleistung geführt.

Mein Ziel für 2019 ist eine Verbesserung der persönlichen 500 Meter – was an unseren kleinen und böigen Allgäuer Seen (die leider schon wieder zugefroren sind) sehr schwierig ist. Außerdem sehe ich Potential in der Steigerung meines Topspeeds, den ich mit einem fast 10 Jahre alten Starboard Futura, mit deutlichen Gebrauchsspuren und repariertem Heckschaden gefahren bin.

Der Speed Kini ist wie ein Virus den man gerne behalten möchte. Windsurfen ohne GPS ist wie ein Tag ohne Wind. Der Zusammenhalt untereinander ist super! Man ist Freund und Konkurrent zugleich.

Macht alle weiter so!

Miro Tykal

Nach meiner Regatta Saison dachte ich mir das ich doch nun mal im Speedkini angreifen möchte. Als dann endlich mal die Vorhersage passte packte ich also mein 5.4er Warp und den 98 Falcon ein und gab mein bestes. Leider waren die Bedingungen sehr böig und etwas zu leicht für das kleine Stuff… Doch das zeigte mir auch das ich im nächsten Jahr richtig Gas geben kann!!

Edith Weber

Surfen ist meine große Leidenschaft und ich freue mich riesig zum 5.Mal hintereinander auf dem Treppchen zu stehen, und hoffe noch viele weitere Jahre surfen zu können!

Ingo Bleich

Für mich war es der erste Kini und die erste Saison mit dem Foil. Ehrlich gesagt hätte ich gerne mehr Zeit auf dem Wasser verbracht und mir durch das Foil auch Hoffnung gemacht. Da fehlt aber definitiv Übung. Anfangs dachte ich in der Foilrangliste wird es einsam zum Glück kamen dann ja noch welche dazu und so wurde es wieder spannend.

Sebastian Kohrs
Natürlich bin ich mega glücklich, dass ich gleich die neu-eingeführte Foil-Wertung gewinnen konnte. Für mich ist der Speed-Kini ein super Event um sich zwanglos mit den anderen Surfern aus Bayern messen zu können und das ohne hunderte Kilometer auf sich nehmen zu müssen, um an verschiedenen Regatten teilnehmen zu können. Im Großen und Ganzen ist alles was man dafür benötigt ein GPS-fähiges zugelassenes Gerät, ein bisschen Wind und den Ehrgeiz immer schneller zu werden, um die anderen schlagen zu können. Ich denke wir sollten hier vor allem Tobi dankbar sein, der ein Super-Event für alle bayerischen Surfer auf die Beine gestellt hat. Zudem hat er unseren Sport dadurch regional, vor allem durch etliche Berichte und Medienauftritte, enorm nach vorne gebracht.
Robert Bircheneder
Eine erfolgreiche Saison 2018 geht vorbei. Ich konnte erfolgreich an Wettbewerben in Deutschland, Schweiz und in Italien teilnehmen. Im nächsten Jahr stehen wieder einige Regatten und natürlich der Speed Kini 2019 auf dem Plan. Mit dem Foilen haben wir eine richtig tolle neue Disziplin dazu bekommen die sich noch sehr positiv weiter entwickeln wird. Ich freue mich bereits wieder auf dem Foil zu surfen. Um meine hohen Ziele erreichen zu können gehts im Januar nach Teneriffa. Dort wird beim TWS Pro Slalom Training mit den Profis trainiert. Im Februar folgt dann eine weitere Destination. In diesem Sinne geht ein großer Dank an alle Organisatoren des Speed Kini. Ebenfalls möchte ich mich bei meinen persönlichen Sponsoren Duotone, Fanatic und Ion für das top Material bedanken. Ohne diese Unterstützung wären diese Erfolge nicht möglich gewesen.
Andrea Krüger
Ich bin dieses Jahr zwar leider nicht so oft zum Surfen gekommen, aber ich finde es toll, wie du dich um den Speedkini kümmerst und alle motivierst. und natürlcih freue ich mich schon auf meinen nächsten pokal :-)
Hoffentlich sehen wir uns bald alle wieder auf dem Wasser! Hang loose 🤙
Neil Rottenbach
Auch wenn ich dieses Jahr nur zwei Zeiten eingereicht habe und die meiste Zeit für mich alleine unterwegs war, finde ich, dass der Speedkini eine großartige Sache ist. Die Möglichkeit zu haben sich mit anderen zu messen und zu vergleichen, die genauso verrückt sind wie man selbst, ist toll. Obwohl ich mit meiner eingereichten Zeit schon dritter geworden bin habe ich vor nächstes Jahr mehr Gas zu geben. Ich hoffe also auf ein überaus windreiches 2019 in dem wieder richtig viel geht. Was definitiv nicht unerwähnt bleiben darf sind die Leute hinter dem Speedkini, das immer einen klasse Job macht. Also, auf ein windiges 2019
Tobi Ullrich
 Für mich persönlich war es ein Jahr das viele Ups and Downs hatte. Am Ende standen einige große Veränderung auf dem Plan und ich fand endlich meinen Speed wieder. Ich bin mehr als glücklich den zweiten Platz geholt zu haben und freue mich, dass ich einmal mehr ganz oben bei den schnellsten in Bayern mitfahren konnte. Zum Kini an sich kann ich nur sagen: „Wahnsinn“ Ich freu mich riesig, dass von allen Seiten soviel Lob, Anerkennung und Enthusiasmus kommt. Und dass wir einmal mehr so wahnsinnig viele Teilnehmer haben zeigt, dass wir genau das erreichen was wir wollen. Spaß am Speed, am Surfen und an gemeinsamem Stunden auf dem Wasser. Was für mich auch wirklich toll ist, ist die Tatsache, dass selbst jemand wie Andy, wohlgemerkt einer der schnellsten der Welt seinen Spaß am Kini gefunden hat.

Ich freu mich schon aufs nächste Jahr mit euch allen! Aber jetzt kommt erstmal die Siegerehrung und bis dahin ist noch einiges zu tun.

So, das war‘s dann für 2018.

Zum Schluß möchte ich (Tobi) mich noch besonders bei Niklas Rottenbach bedanken, der jeden Monat aufs Neue den Berichten den letzen Schliff gibt und immer fleißig bei allem als Schreiberling hilft! VIELEN DANK!!!

Ein weiterer Dank geht an Richard von C-Fins, der wieder die Rohlinge für unsere Pokale stiftet und auch noch eine nagelneue superschnelle Finne für unsere Verlosung.

Außerdem bedanke ich mich schonmal bei Surftools, die ab sofort unser neuer Hauptsponsor sind. Peter stiftet das Presigeld in Form von Einkaufsgutscheinen. Wie jedes Jahr bekommen die 4 Ersten 200.- Euro, die Zweiten 150.- Euro und die Dritten 100.- Euro.

Andy Laufer möchte wie jedes Jahr seinen Gewinn wieder dem schnellsten Junior übergeben, also an Miro Tykal. Tolle Geste Andy! Und auch Tobi möchte seinen Gutschein gerne weiter geben und ihn der Jüngsten Teilnehmerin schenken, was dann Milla Rottenbach wäre.

Bei der Siegerehrung werden wir diesmal, laut aktueller Planung, prominenten Besuch haben, denn sowohl Andrea Cucchi (Point7), als auch Cesare Cantagalli ( i-99 / NoveNove) haben sich angekündigt.

Hoffentlich sehen wir uns alle am Samstag, 12.Januar 2019 zur Siegerehrung im Beach38 in München.

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